Stadt Neu Isenburg

325 Jahre Neu-Isenburg

KonzertLesung Trümmergöre

325 Jahre Neu-Isenburg. Lesung und Musik.

Monika Held liest das Libretto zu ihrem Roman „Trümmergöre“. Musik: Oliver Leicht und der Temporäre Elektronische Salon. Zu Text und Musik werden Szenen des Textes live gezeichnet. 

Es geht um Julas Geschichte - eine Kindheit und Jugend zwischen Trümmern. Ihr Spielplatz ist eine kaputte Stadt. Von der Mutter sind ihr ein paar Handschuhe und eine zu große Mütze geblieben. Von ihrem Vater wird sie bei der Großmutter abgegeben. Der Satz, mit dem er sie zurücklässt, heißt: Du bist jetzt vier und sehr vernünftig. Jula lernt: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold und wer schweigt, kann nicht lügen. Flink und sicher wie eine Fledermaus bewegt sie sich zwischen Schweigen und Reden. Die Menschen, mit denen sie aufwächst, heißen Großmutter, Onkel Hans, Ingemusch, Trümmer-Otto und Schuten-Ede. Das sind vom Krieg schwer gezeichnete Menschen. Aus Jula wird ein resilientes Kind, ein starkes, junges Mädchen. Was ist es, was diese traumatisierten Erwachsenen dem ihnen anvertrauten Kind mitgeben konnten?

Die Lesung und leitmotivisch angelegte musikalische Kommentare thematisieren Traumata der Kriegsgeneration und ihre Ausstrahlung auf eine Kindheit und Jugend in den Nachkriegsjahren und in den psychischen Landschaften der Überlebenden des Zweiten Weltkriegs. 

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